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  • ARD-Sendung und Anne Will Media GmbH auch von Kulturstaatsminister Bernd Neumann kritisiert

    ARD-Sendung und Anne Will Media GmbH auch von Kulturstaatsminister Bernd Neumann kritisiert

    Auf der Tagesordnung des NDR-Rundfunkrates für die nächste Sitzung?

    (MEDRUM) Auch Bernd Neumann (CDU) hat sich nun zur Sendung "Alles auf rot - warum nicht mit der Linken?" kritisch geäußert. MEDRUM hat mehrfach zur Sendung und Kritik berichtet (MEDRUM-Bericht).

    Der Programmdirektor Struve hat die Kritik an der Anne Will Media GmbH zurückgewiesen. Er halte die Kritik für unberechtigt und die Forderung zur Absetzung der Sendung für absurd, berichtet Focus. Auch die Redaktion von Anne Will hat die Kritik zurückgewiesen. Der Vorwurf politischer Einseitigkeit laufe ins Leere, denn außer Lafontaine seien auch Günter Beckstein und ein ehemliges SED-Regime-Opfer als Gäste geladen gewesen. Durch diese Äußerung wird deutlich, dass man Ausgewogenheit einer Sendung schon dadurch erfüllt sieht, das unterschiedliche Seiten vertreten sind.

    Naumann bemängelt nun ebenso wie Friedbert Pflüger die Falschinformationen sowie Einseitigkeit der Sendung. Gegenüber Bild sagte Naumann, dass er auch die Kritik des Berliner CDU-Fraktionschefs Friedbert Pflüger untertütze, der gefordert hatte, die Sendung der Anne Will Media GmbH abzusetzen (MEDRUM-Artikel).

    Wie T-Online berichtet, zeichne sich ab, dass sich der Rundfunkrat des NDR mit dem Thema in seiner nächsten Sitzung befassen will.

    Staatsminister Bernd Neumann ist der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und hat seinen Sitz im Bundeskanzleramt.

     

  • Islamwissenschaftler, Politologen und österreichische Tageszeitungen stellen sich vor Christine Schirrmacher

    05.06.08 


    Islamwissenschaftler, Politologen und Tageszeitungen stellen sich vor Christine Schirrmacher

    Protest und Entrüstung über Ausladung und Intoleranz des SPÖ-Mitgliedes Omar Al-Rawi (Wien)

    (MEDRUM/BUCER, 05.06.2008) Die Rücknahme der bereits ausgesprochenen Einladung an Christine Schirrmacher und die Absage der bereits weit plakatierten Veranstaltung im österreichischen Traun hat in den Medien weite Kreise gezogen und zu Protesten von deutschen Wissenschaftlern und Experten aller politischen Richtungen geführt.

    MEDRUM berichtete: "In Deutschland wurde ein Seminar beim Jugendkongreß Christival abgesetzt, in Österreich wurde nun die Islamwissenschaftlerin Prof. Dr. Christine Schirrmacher ausgeladen. Schwäche weicht antichristlichem Druck. Während man im Vorfeld von Christival 2008 vor den Angriffen von Vertretern aus den Reihen von Bündnis90/Die Grünen und Homosexuellen-Kreisen kapitulierte (-> MEDRUM-Bericht v.15.02.08), weicht man nun in Österreich den Angriffen von Muslimen ohne Gegenwehr aus. Auf Einladung des „Personenkomitees Aufeinander zugehen" sollte Schirrmacher zum Thema „Islam in Europa als Herausforderung für Staat, Gesellschaft und Kirche" in der oberösterreichischen Stadt Traun vortragen. Gegen diesen Vortrag soll insbesondere auch der Integrationsbeauftragte der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, Omar Al-Rawi (Wien), protestiert haben. Kampflos wurde auch hier das Terrain denjenigen überlassen, die Toleranz nur sich selbst zugestehen, Andersdenkenden aber mit Unduldsamkeit, ja geradezu fanatischer Gegnerschaft begegnen." (MEDRUM-Artikel v. 24.05.08).

    Die Marburger Islamwissenschaftlerin Prof. Dr. Ursula Spuler-Stegemann schreibt an die Vorsitzende des ursprünglich einladenden Komitees: „Dem Lebenslauf von Herrn Al Rawi vermag ich nicht zu entnehmen, dass er die Kompetenz hätte, die international anerkannte wissenschaftliche Leistung von Frau Professor Schirrmacher auch nur annähernd zu beurteilen ..."

    Die Referentin für „Frauenrechte in islamischen Gesellschaften" von ‚Terres des femmes', Collin Schubert, schrieb an dieselbe Adresse: „Frau Dr. Schirrmacher ist mir als hochkompetente Wissenschaftlerin und Islamexpertin bekannt. Ihr gemeinsam mit Frau Dr. Spuler-Stegemann geschriebenes Fachbuch: ‚Die Frauen und die Scharia' ist inzwischen ein Standardwerk in Deutschland. Mit vielen Fachbeiträgen, Publikationen, Vorträgen und in Fortbildungen setzt sie sich für die Rechte von muslimischen Mädchen und Frauen und das Recht auf deren Selbstbestimmung ein und engagiert sich damit für eine gelingende Integration."

    Prof. Dr. Mathias Rohe ist Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Als Islamwissenschaftler und Jurist gilt er als einer der führenden Islamismus-Experten. 2006 hat er federführend an einer Studie zum Islam in Österreich des österreichischen Innenministeriums mitgewirkt. Er ist Vorsitzender der ‚Gesellschaft für Arabisches und Islamisches Recht' und Mitglied des Kuratoriums der Christlich-Islamischen Gesellschaft. Im Jahr 2007 wurde einer seiner Vorträge in München von Islamgegnern so gestört, dass er abgebrochen werden musste. Anschließend erhielt Rohe Morddrohungen per E-Mail.

    Rohe schreibt in der "Wiener Zeitung": „Ich schätze Frau Schirrmacher als seriöse Wissenschaftlerin, auch wenn ich nicht immer ihre Meinung teile." „Mich wundert, dass man ihre kritische Position, die sie mit vielen Fakten untermauern kann, nicht einmal anhören will." (28.5.2008)

    Die "Wiener Zeitung" fährt fort: „Schirrmacher ist Mitglied der ‚Zentralstelle für Weltanschauungsfragen' bei der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD). Gerade dort sorgt Al Rawis Kritik für Empörung. Als ‚muslimischer Oberzensor' wurde Al Rawi vom Berliner Politikwissenschaftler Johannes Kandel bezeichnet, der EKD-Gremien in Islamfragen berät." (Wiener Zeitung 28.5.2008) Dr. Johannes Kandel ist Historiker und promovierter Politikwissenschaftler und Referatsleiter „Akademiegespräche: Interkultureller Dialog" bei der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin.

    „Sie ist eine renommierte und hoch angesehene Islamwissenschafterin", erklärt Kristina Köhler, CDU-Islambeauftragte und Abgeordnete im Deutschen Bundestag: „Einer Frau, die sagt, aus dem ‚Nebeneinander müsse ein Miteinander' werden, Einseitigkeit oder gar der ‚Islamfeindschaft' vorzuwerfen, ist völlig absurd und bösartig." (Wiener Zeitung, 28.5.2008). Köhler ist Diplom-Soziologin, ordentliches Mitglied im Innenaus­schuss des Deutschen Bundestages und Berichterstatterin der CDU/CSU-Fraktion für Islam, Integration und Extremismus. In einem Brief an den Bürgermeister von Traun schreibt sie:

    „Die Unterstellungen des Integrationsbeauftragten der IGGiÖ in Richtung von Frau Prof. Schirrmacher sind genau das Gegenteil eines kritischen Diskurses. Aber sie zeigen uns in Deutschland doch erneut in aller Deutlichkeit, warum der Umgang mit dem Islam in Österreich kein Vorbild für Deutschland ist. Weil der Umgang islamischer Organisationen mit den Kritikern des Islamismus nämlich ein deutlicher Lackmustest dafür ist, ob die Integration der Muslime gelingt." (Kristina Köhler, MdB)

    Neben Islamwissenschaftlern und Politologen stellten sich auch Journalisten unterschiedlichster Richtungen vor Christine Schirrmacher, wie etwa Rainer Nowak ("Neue Presse", Wien), Stefan Beig (Wiener Zeitung) und Hildegard Becker (Achse des Guten). Mehrere Berichte überregionaler österreichischer Tageszeitungen zeigten sich insgesamt ebenso schockiert über die Vorgänge, wie bekannte Blogs wie der der "Zeit", von "Spiegel Online" und von Florian Klenk.

     

    Links:

    Der (geplante) Vortrag im Wortlaut:

    www.islaminstitut.de/Nachrichtenanzeige.55+M53cc9a9ea6e.0.html

    Auszug des Vortrages in ‚Die Presse' (Wien):
    http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/386477/index.do?parentid=0&act=0&isanonym=0

    Die Neue Presse:
    http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/386518/index.do
    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/386456/index.do

    Wiener Zeitung:
    www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4103&Alias=wzo&cob=351712 (dort weitere Links)

    Katholischer Nachrichtendienst und Radio Vatican:
    www.kath.net/detail.php?id=19903
    www.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=207649
    www.kreuz.net/article.7228.html

    Kommentar Florian Klenk:
    http://www.florianklenk.com/2008/06/scharia_in_st_joseph.php

    Stellungnahme Dr. Johannes Kandel:
    http://europenews.dk/de/node/10612 (dort auch weitere Links zum Thema)

    Stellungnahme Kristina Köhler:
    http://europenews.dk/de/node/10613

    Stellungnahme Hildegard Becker:
    www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/hildegard_becker_omar_al_rawi_leistet_integrationsarbeit/

    Stellungnahme Kurt J. Heinz:
    www.medrum.de/?q=content/christine-schirrmacher-ausgeladen

    Die österreichische Studie, an der Prof. Rohe mitwirkte:
    www.bmi.gv.at/downloadarea/asyl_fremdenwesen/Perspektiven_Herausforderungen.pdf

    Johannes Kandel bei der Bundeszentrale für politische Bildung:
    www.bpb.de/themen/G1RPNN,0,0,Was_ist_Islam.html

  • CVJM macht sich stark für Ausbildung

    Gesellschaft

    CVJM macht sich stark für Ausbildung

    Mitmachen erwünscht: Torwandschießen für mehr Ausbildung –
    CVJM-Gruppen in Deutschland starten Ausbildungsplatzaktion – Anpfiff zum Beginn
    der Euro2008 – Hilfe für junge Menschen, die in Schule und Beruf nur schwer Fuß
    fassen – Schulen, Unternehmen und Jugendliche profitieren vom vernetzten Angebot
    – Aktion läuft bundesweit bis 2012 ... -> zum Artikel

  • Kommt bald das Eherecht für die "Homo-Ehe" in Österreich?

    05.06.08


    Kommt bald das Eherecht für die "Homo-Ehe" in Österreich?

    Ministerin hält sich nicht an ihre Ankündigungen

    Die KAP berichtete, dass der Gesetzesentwurf für die Homo-Ehe in Östereich dem Eherecht nachgebildet sei. Sie beruft sich dabei auf einen Experten, der es wissen muß: Prof. Dr. Günter Danhel, Direktor des kirchlichen "Instituts für Ehe und Familie" (IEF). Die Justizministerin Maria Berger habe einen Gesetzentwurf zu einem Lebenspartnerschaftsgesetz vorgelegt, der den Absichtserklärungen der Ministerin gerade in dem Punkt widerspräche, dass er de facto dem Eherecht nachgebildet sei. Somit könne entgegen der Ankündigung der Ministerin von einer "Homo-Ehe" gesprochen werden.

    Insgesamt zeige der Umfang des Gesetzesapparates dass es "hier nicht mehr um die Vermeidung von Diskriminierung geht, eine de facto-Gleichstellung mit der Ehe". Dies wird auch darin deutlich, das das Standesamt als Ort des Abschlusses einer der Lebenspartnerschaft vorgesehen ist. Die Zusage, in diesen Gesetzesentwurf das Verbot der Adoption und einen expliziter Ausschluss des Fortpflanzungsmedizingesetzes im Gesetzestext aufzunehmenm, sei nicht eingehalten worden.

    Danhel sieht im Gesetzesentwurf auch einen Verstoß gegen die "Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten" (EMRK), in der das Recht zur Eheschließung und Familiengründung ausdrücklich "Männern und Frauen im heiratsfähigen Alter" vorbehalten ist. Die Familie als "natürliche Grundeinheit der Gesellschaft" und ihr besonderer Schutzanspruch werde dadurch aufgegeben.

    Die Begutachtungsfrist, die für diesen Gesetzentwurf vorgesehen ist, läuft bis 6. Juni und soll danach noch im
    Juni im Ministerrat behandelt werden.

    MEDRUM berichtete über eine dazu angelaufene Unterschriftenaktion, die sich gegen die Einführung der Homo-Ehe in Österreich wenden will. -> MEDRUM-Bericht

    Prof. Günter Danhel ist zugleich Koordinator des "Österreichischen Familiennetzwerkes", das erst vor einigen Wochen in Wien gegründet wurde. Es soll eine starke "Lobby für die Familien" sein und versteht sich als "überparteilich und überkonfessionell". Es will will
    Einzelpersonen, Organisationen, Einrichtungen aus Zivilgesellschaft,
    Politik und Kirchen zusammenführen, die im Bereich der Familienarbeit
    tätig sind.

    Damit soll eine Vereinigung geschaffen werde, die als "politische Lobby" die als übergreifende Plattform eine Themenführerschaft rund um die Fragen der Familie übernimmt und diese Themen auch öffentlich und politisch vermittelt. Damit soll eine Vielzahl von Initiativen und Bewegungen, die sich der Familienanliegen annehmen, gebündelt werden. Interessant ist, dass für diese Initiative insbesondere das bereits seit längerem bestehende und erfolgreich agierende "Familiennetzwerk" in Deutschland eine Art Vorbildfunktion gehabt hat.

    Das Netzwerk verfügt seit seiner Gründung über eine Webseite: www.familiennetzwerk.at

     

  • Revision gegen Urteil eingelegt

    23.06.08


    Revision gegen Verhängung von Gefängnisstrafen eingelegt

    Ehepaar Dudek wartet auf die Erstellung des schriftlichen Urteils mit Urteilsbegründung

    (MEDRUM) Am Freitag hat das Elternpaar Dudek Revision gegen das mündlich ergangene Urteil des Landgerichts Kassel eingelegt, mit dem Jürgen und Rosemarie Dudek letzte Woche zu jeweils drei Monaten Gefängnisstrafe ohne Bewährung verurteilt wurden (MEDRUM-Artikel v. 19.06.08).

    Ein wichtiger Grund, die Revision zu beantragen, sei für sie schon in der Tatsache zu sehen, eine schriftliche Ausfertigung der Urteilsgründe zu erhalten. Zwar sei es bei der Berufungsverhandlung des Landgerichts nur noch um das Strafmaß gegangen, er und seine Frau legten jedoch Wert darauf, die für die Verurteilung zu Gefängnisstrafen maßgeblichen Urteilsgründe auch schriftlich in den Händen zu haben und nachlesen zu können, um etwaige weitere Schritte zu bedenken. Jürgen Dudek erhielt heute vom Landgericht die Bestätigung, dass sein Antrag am Freitag eingegangen ist. Ihm wurde mitgeteilt, dass nun ein schriftliches Urteil erstellt und ihm in nächster Zeit zugestellt werde.

    Zur bisherigen Berichterstattung der Medien in der vergangenen Woche erkärte Jürgen Dudek gegenüber der Redaktion, dass etliche Berichte, von denen er gehört habe, in 3 Punkten nicht zutreffend seien:

    1. Es sei falsch, dass seine Familie von Sozialhilfe lebe.
    2. Es treffe nicht zu, dass sie die Unterrichtung ihrer Kinder in öffentlichen Schulen ablehnten, weil der Lehrstoff nicht mit ihrer Glaubensüberzeugung vereinbar sei. Ihr Beweggrund sei vielmehr, dass sie ihre Kinder nicht einem Umfeld anvertrauen wollen, das von Jesus Christus nichts halte und in dem Jesus Christus keinen Platz habe.
    3. Es treffe nicht zu, dass der Richter den Vergleich mit einem Lastwagenfahrer, der unter Alkohol fahre, gebraucht habe. Richtig sei vielmehr, dass der Staatsanwalt sie mit einem Autofahrer verglichen habe, der sich immer wieder unter Alkohol ans Steuer setze.

    Es sei ihnen wichtig, dass die Fakten korrekt und objektiv berichtet werden. Dazu gehöre auch die Tatsache, dass von ihren sieben Kindern derzeit drei Kinder schulpflichtig seien, verschiedentlich sei von fünf schulpflichtigen Kindern berichtet worden.

    Rosemarie Dudek bestätigte, dass ihnen auf ihre Bitte hin nur ein einziges Mal ein Termin gewährt worden sei, zu einem Gespräch beim Schulamt zu erscheinen. Dabei habe man seitens des Schulamtes keine Bereitschaft gezeigt, über eine Ausnahmegenehmigung mit Ihnen zu sprechen, die das Schulamt nach dem hessischen Schulgesetz bei Vorliegen eines wichtigen Grundes hätte erteilen können.

    Der Medrum-Bericht vom 19.06.08 steht im Einklang mit diesen Sachverhalten.

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