Sie sind hier

Veranstaltungen

  • Kommt bald das Eherecht für die "Homo-Ehe" in Österreich?

    05.06.08


    Kommt bald das Eherecht für die "Homo-Ehe" in Österreich?

    Ministerin hält sich nicht an ihre Ankündigungen

    Die KAP berichtete, dass der Gesetzesentwurf für die Homo-Ehe in Östereich dem Eherecht nachgebildet sei. Sie beruft sich dabei auf einen Experten, der es wissen muß: Prof. Dr. Günter Danhel, Direktor des kirchlichen "Instituts für Ehe und Familie" (IEF). Die Justizministerin Maria Berger habe einen Gesetzentwurf zu einem Lebenspartnerschaftsgesetz vorgelegt, der den Absichtserklärungen der Ministerin gerade in dem Punkt widerspräche, dass er de facto dem Eherecht nachgebildet sei. Somit könne entgegen der Ankündigung der Ministerin von einer "Homo-Ehe" gesprochen werden.

    Insgesamt zeige der Umfang des Gesetzesapparates dass es "hier nicht mehr um die Vermeidung von Diskriminierung geht, eine de facto-Gleichstellung mit der Ehe". Dies wird auch darin deutlich, das das Standesamt als Ort des Abschlusses einer der Lebenspartnerschaft vorgesehen ist. Die Zusage, in diesen Gesetzesentwurf das Verbot der Adoption und einen expliziter Ausschluss des Fortpflanzungsmedizingesetzes im Gesetzestext aufzunehmenm, sei nicht eingehalten worden.

    Danhel sieht im Gesetzesentwurf auch einen Verstoß gegen die "Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten" (EMRK), in der das Recht zur Eheschließung und Familiengründung ausdrücklich "Männern und Frauen im heiratsfähigen Alter" vorbehalten ist. Die Familie als "natürliche Grundeinheit der Gesellschaft" und ihr besonderer Schutzanspruch werde dadurch aufgegeben.

    Die Begutachtungsfrist, die für diesen Gesetzentwurf vorgesehen ist, läuft bis 6. Juni und soll danach noch im
    Juni im Ministerrat behandelt werden.

    MEDRUM berichtete über eine dazu angelaufene Unterschriftenaktion, die sich gegen die Einführung der Homo-Ehe in Österreich wenden will. -> MEDRUM-Bericht

    Prof. Günter Danhel ist zugleich Koordinator des "Österreichischen Familiennetzwerkes", das erst vor einigen Wochen in Wien gegründet wurde. Es soll eine starke "Lobby für die Familien" sein und versteht sich als "überparteilich und überkonfessionell". Es will will
    Einzelpersonen, Organisationen, Einrichtungen aus Zivilgesellschaft,
    Politik und Kirchen zusammenführen, die im Bereich der Familienarbeit
    tätig sind.

    Damit soll eine Vereinigung geschaffen werde, die als "politische Lobby" die als übergreifende Plattform eine Themenführerschaft rund um die Fragen der Familie übernimmt und diese Themen auch öffentlich und politisch vermittelt. Damit soll eine Vielzahl von Initiativen und Bewegungen, die sich der Familienanliegen annehmen, gebündelt werden. Interessant ist, dass für diese Initiative insbesondere das bereits seit längerem bestehende und erfolgreich agierende "Familiennetzwerk" in Deutschland eine Art Vorbildfunktion gehabt hat.

    Das Netzwerk verfügt seit seiner Gründung über eine Webseite: www.familiennetzwerk.at

     

  • Revision gegen Urteil eingelegt

    23.06.08


    Revision gegen Verhängung von Gefängnisstrafen eingelegt

    Ehepaar Dudek wartet auf die Erstellung des schriftlichen Urteils mit Urteilsbegründung

    (MEDRUM) Am Freitag hat das Elternpaar Dudek Revision gegen das mündlich ergangene Urteil des Landgerichts Kassel eingelegt, mit dem Jürgen und Rosemarie Dudek letzte Woche zu jeweils drei Monaten Gefängnisstrafe ohne Bewährung verurteilt wurden (MEDRUM-Artikel v. 19.06.08).

    Ein wichtiger Grund, die Revision zu beantragen, sei für sie schon in der Tatsache zu sehen, eine schriftliche Ausfertigung der Urteilsgründe zu erhalten. Zwar sei es bei der Berufungsverhandlung des Landgerichts nur noch um das Strafmaß gegangen, er und seine Frau legten jedoch Wert darauf, die für die Verurteilung zu Gefängnisstrafen maßgeblichen Urteilsgründe auch schriftlich in den Händen zu haben und nachlesen zu können, um etwaige weitere Schritte zu bedenken. Jürgen Dudek erhielt heute vom Landgericht die Bestätigung, dass sein Antrag am Freitag eingegangen ist. Ihm wurde mitgeteilt, dass nun ein schriftliches Urteil erstellt und ihm in nächster Zeit zugestellt werde.

    Zur bisherigen Berichterstattung der Medien in der vergangenen Woche erkärte Jürgen Dudek gegenüber der Redaktion, dass etliche Berichte, von denen er gehört habe, in 3 Punkten nicht zutreffend seien:

    1. Es sei falsch, dass seine Familie von Sozialhilfe lebe.
    2. Es treffe nicht zu, dass sie die Unterrichtung ihrer Kinder in öffentlichen Schulen ablehnten, weil der Lehrstoff nicht mit ihrer Glaubensüberzeugung vereinbar sei. Ihr Beweggrund sei vielmehr, dass sie ihre Kinder nicht einem Umfeld anvertrauen wollen, das von Jesus Christus nichts halte und in dem Jesus Christus keinen Platz habe.
    3. Es treffe nicht zu, dass der Richter den Vergleich mit einem Lastwagenfahrer, der unter Alkohol fahre, gebraucht habe. Richtig sei vielmehr, dass der Staatsanwalt sie mit einem Autofahrer verglichen habe, der sich immer wieder unter Alkohol ans Steuer setze.

    Es sei ihnen wichtig, dass die Fakten korrekt und objektiv berichtet werden. Dazu gehöre auch die Tatsache, dass von ihren sieben Kindern derzeit drei Kinder schulpflichtig seien, verschiedentlich sei von fünf schulpflichtigen Kindern berichtet worden.

    Rosemarie Dudek bestätigte, dass ihnen auf ihre Bitte hin nur ein einziges Mal ein Termin gewährt worden sei, zu einem Gespräch beim Schulamt zu erscheinen. Dabei habe man seitens des Schulamtes keine Bereitschaft gezeigt, über eine Ausnahmegenehmigung mit Ihnen zu sprechen, die das Schulamt nach dem hessischen Schulgesetz bei Vorliegen eines wichtigen Grundes hätte erteilen können.

    Der Medrum-Bericht vom 19.06.08 steht im Einklang mit diesen Sachverhalten.

  • Familiennetzwerk fordert Stop des Krippenausbaus beim Deutschen Bundestag

    23.06.08


    Familiennetzwerk fordert Stop des Krippenausbaus beim Deutschen Bundestag

    (MEDRUM) Das Deutsche Familiennetzwerk hat heute die Abgeordneten des Deutschen Bundestages in einem Offenen Brief aufgefordert, die gesetzlich geplanten Maßnahmen zum Krippenausbau zu stoppen. Der Brief im Wortlaut:


    Offener Brief an die Abgeordneten des Deutschen
    Bundestages
    zu dem als „Kinderförderungsgesetz - (KiföG)" vorgelegten Entwurf der
    Bundesregierung

    Bundestag
    beschließt Gesetz zur gezielten Fehlentwicklung der Kinder

    „KiföG" ist
    in Wahrheit ein „KifeG" (Kinderfehlentwicklungsgesetz)

    Der Satz:
    „Mit der frühkindlichen Förderung schafft der Gesetzgeber selbst einen
    kindeswohlgefährdenden Rechtsanspruch" wird von Verfassungsrechtlern bestätigt.
    In der jüngst als Buchform erschienenen Zusammenstellung zahlreicher
    empirischer Forschungsergebnisse wird einleuchtend belegt, dass die propagierte
    „frühe Förderung" für die betroffenen „Säuglinge, Krabbel- und Kleinstkinder
    eine außerordentliche Härte" darstellen. Und vereinfacht auf den Punkt
    gebracht: der Staat „betreut" - die Eltern „erziehen". Ersteres ist
    sozialistische Manier, letzteres entspricht unserem Grundgesetz.

    Wir fordern Sie auf, in letzter Minute
    diese finanzpolitische Fehlinvestition mit gesamtgesellschaftlichen Spätschäden
    zu stoppen!

    Es werden
    ansonsten Betreuungsplätze und Ansprüche geschaffen, für die kein Bedarf
    besteht, weil Eltern sie nicht in Anspruch nehmen wollen, wie der Deutsche
    Bundesrat in seiner Stellungnahme vom 13.6.08 festhält. Der Krippenausbau
    schafft konsequent gerechnet faktisch eine Betreuungsquote von über 60 Prozent
    aller 1-3jährigen (bis 12 Monate gilt der Elterngeldbezug) und nicht wie
    behauptet von durchschnittlich 35 Prozent (vgl. www.daserste.de).

    Gesellschaftspolitisch
    gesehen sollten die bereits bewilligten Milliarden nicht in Institutionen,
    sondern in Personen investiert werden, damit über familienpolitische Maßnahmen
    das erreicht werden kann, was Ihr Auftrag als Kontrollorgan der Bundesregierung
    ist:

    Schaden vom deutschen Volk fernzuhalten und
    seinen Nutzen zu mehren.

    Denn die
    Rechtsprechung zeigt, dass bei vorhandenem Anspruch auf Drittbetreuung die
    eigene Erziehung der Kinder grundsätzlich nicht mehr Vorrang hat. Siehe u.a.
    die BVerfGE zum Unterhaltsrecht vom 28.02.2007 Nr. 5, 46 und 73.

    Einschlägige wissenschaftliche Forschung
    sehen häufig die über Stunden dauernde außerhäusliche Erziehung und Betreuung
    eines Kindes durch Dritte frühestens erst im Laufe des dritten Lebensjahres des
    Kindes als für dessen Wohl geeignet an.

    Geschäftsführende Vorsitzende

    Maria Steuer
    Hollernstr. 109 - 21723 Hollern

    Tel.: 0173 / 8692741
    info@familie-ist-zukunft.de

    Vorstandssprecher Arbeitsbereich Kinderrechte

    Liudger Berresheim

    Borngasse 4 – 54518 Altrich

    Tel: 06571-7477
    www.kinderrechte-infos.de

    Familiennetzwerk im Internet: www.familie-ist-zukunft.de

    Der Brief des Netzwerkes ist im Anhang zum Herunterladen als pdf-Datei beigefügt.



    Gedicht -> Stop dem Krippenausbau


    Artikel zu Hintergründen: -> zur Mutter

     

    AnhangGröße
    PDF Icon fnw-kifeg _1.pdf156.02 KB
  • Bayerischer Rundfunk 2, am 19.02.15, über MEDRUM


    21.02.15

    Bayerischer Rundfunk 2, am 19.02.15, über MEDRUM:

    „Ein weiteres Forum finden selbsternannte Islamkritiker auf evangelischen Seiten wie MEDRUM."

    (MEDRUM) Der Bayerische Rundfunk 2 stellte in seiner Sendung "APO christlich-rechts?" in der Sendereihe "Radiothema" am 19.02.15 fest: "„Ein weiteres Forum finden selbsternannte Islamkritiker auf evangelischen Seiten wie MEDRUM."

    Bei Qualitätsmedien - dazu rechnen sich wohl selbst auch öffentlich-rechtlich finanzierte Sender wie der Bayerische Rundfunk - ist es heutzutage keine Seltenheit, dass deren Informationen nicht unbedingt seriös und verlässlich sind. Sie sollten daher im Einzelfall geprüft werden.

    Denn: Auch dort arbeiten nur Menschen mit Schwächen und Fehlern, wie etwa die Redakteurin Veronika Wawatschek, die für die Verbreitung der oben zitierten Aussage über MEDRUM in der Sendung "Radiothema" vom 19.02.15 verantwortlich ist.

    Doch dessen ungeachtet gilt für MEDRUM:

    Mit Dank an den Bayerischen Rundfunk wünscht MEDRUM allen
    selbsternannten
    und nichtselbsternannten Islamkritikern ebenso wie Muslimen
    oder auch Kritikern des Christentums und andersgläubigen sowie atheistischen Lesern
    anregende und informative Lektüre.

    Medrum-Artikel der letzten 10 Tage:

    Katholische Theologin Strube erklärt in BR2 was Scharnierorgan zum rechten Rand bedeutet 20.02.15
    Veronika Wawatschek heute verschwörerisch in BR2 über christlich-rechts 19.02.15
    Linke Landtagsfraktionen machen Stimmung gegen Pastor Latzel in Bremen 19.02.15
    Gender, Gaga, Feminismus, und das Ende der Normalität 18.02.15
    Barbarischer Tötungsakt der ISIS an 21 koptischen Christen 16.02.15
    Olaf Scholz will die Ampeln in Hamburg auf Rot-Grün schalten 16.02.15
    TAZ macht sich mit einem Lügen-Artikel über Antifa-Kritiker lustig 15.02.15
    Guddenberg: "Auch bei unseren Kleinsten im Kindergarten muss transgegendert werden." 14.02.15
    Papst Franziskus: Kinderlosigkeit ist egoistisch 13.02.15
    Gebet um den Frieden 11.02.15
    Wie der Genderismus krank machen kann! 10.02.15

    Ein Volltreffer?

    Wie Leser selbst sehen können: möglicherweise eine Fundgrube für "selbsternannte Islamkritiker" in einem "evangelischen" Forum.

    Vielleicht finden interessierte Leser heraus, ob Veronika Wawatschek und der Bayerische Rundfunk einen Volltreffer gelandet haben. Unterstützt wurden Sender und Redakteurin beim Gewinnen ihrer Einsichten übrigens von der katholischen Theologin und "Expertin" Sonja Angelika Strube, die als Privatdozentin am Institut für Islamwissenschaft der Universität Osnabrück tätig ist.

    Dank an den Bayerischen Rundfunk über Email kann gerichtet werden an: zuschauerservice@br.de


  • Euro Pro Life kann Gebetszug erst spät antreten

    Titel: 
    Euro Pro Life kann Gebetszug erst spät antreten
    Quelle: 
    Münstersche Zeitung
    vom: 
    12.03.11
    Autor: 
    Jessica Bader
    Zum Inhalt: 

    MÜNSTER Betend wollte die Organisation Euro Pro Life durch die Innenstadt zum Domplatz ziehen und gegen Abtreibung demonstrieren. Rund 150 Teilnehmer waren nach Polizeischätzung an den Aegidiikirchplatz gekommen. Weil sich aber ebenso viele Gegner der Kundgebung versammelten, konnte der 1000-Kreuze-Marsch zunächst nicht wie geplant zum Domplatz ziehen.

Seiten