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  • Drosten warnt vor dramatischer Corona-Welle im Herbst

    Titel: 
    Drosten warnt vor dramatischer Corona-Welle im Herbst
    Quelle: 
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    vom: 
    09.03.20
    Zum Inhalt: 

    Berlin – Charité-Chefvirologe Christian Drosten hat vor einer verheerenden Corona-Welle nach dem Sommer gewarnt und fordert die sofortige Aufstockung der Intensivbetten.

  • Bund und Länder beschließen Verhaltensregeln für die Bevölkerung


    23.03.2020

    Bund und Länder beschließen Verhaltensregeln für die Bevölkerung

    Einschneidende Maßnahmen für die Minimierung von Sozialkontakten zur Abwehr der Corona-Epidemie  

    (MEDRUM) Es bleibt weiter Ziel der staatlichen Maßnahmen gegen die Coronainfektion, die Sozialkontakte in Deutschland auf ein unbedingt notwendiges Maß zu reduzieren, um die weitere Verbreitung des Virus zu verlangsamen, um das Gesundheitssystem nicht zu überfordern.

    Zur Abwehr der Corona-Epidemie haben sich Bund und Länder am 22.03.2020 auf Leitlinien verständigt, die sich in neun Punkten niedergelegt wurden, und von Angela Merkel bei einer Presseerklärung öffentlich mitgeteilt wurden. Wörtlicher Auszug aus der Erklärung von Angela Merkel:

    1. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.
    2. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter eben genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern, besser noch zwei Meter, einzuhalten.
    3. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren im Haushalt lebenden Person, also einer weiteren im Haushalt lebenden Person, oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.
    4. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere, individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.
    5. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen sollen von Ordnungsbehörden und Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.
    6. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.
    7. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoostudios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil sie in diesem Bereich eine körperliche Nähe haben, die unabdingbar für die Berufsausübung ist und deshalb nicht zu den Leitlinien, die wir uns gegeben haben, passen. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.
    8. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.
    9. Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.

      Die Bundeskanzlerin wies mit Nachdruck darauf hin, dass es sich dabei nicht um Empfehlungen, sondern um Regeln handelt.


       

    10. Buchbestellung: Auf den Spuren des Apostels Paulus in Griechenland

      Auf den Spuren des Apostels Paulus in Griechenland
      Historischer, philosophischer und theologischer Reisebegleiter

      Harald Seubert | Jacob Thiessen

      Verlag Logos Editions

    11. Bestellung - Auf den Spuren des Apostels Paulus in Griechenland


       

      Buchbestellung (versand- und portokostenfrei)

      „Auf den Spuren des Apostels Paulus in Griechenland"

      Ein historischer, philosophischer und theologischer Reisebegleiter

      von Harald Seubert und Jacob Thiessen


      Hiermit bestelle ich porto- und versandkostenfrei (Österreich und Schweiz 2€)

      bei Logos Editions

      das Buch 

      Auf den Spuren des Apostels Paulus in Griechenland

      (Rückfragen an Logos Editions, PF 1131, 91502 Ansbach, Fax: 09871-444-954)

      Für Bestellungen per Fax kann ein Bestellformular vom Anhang heruntergeladen werden (folgt in Kürze).


      Buchrezension: www.medrum.de/content/Auf den Spuren des Apostels Paulus in Griechenland

      weitere Bücher: → www.medrum.de/content/buechertisch

      Bestellmenge und Preis

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      Sonstiges
    12. Reisebegleiter: Auf den Spuren des Apostels Paulus in Griechenland


      24.03.20

      Reisebegleiter: Auf den Spuren des Apostels Paulus in Griechenland

      Historischer, philosophischer und theologischer Reisebegleiter von Harald Seubert und Jacob Thiessen

      Eine Rezension von Christian Beß

      (MEDRUM) Vor zwei Jahren erschien im Verlag Logos Editions ein vielbeachteter Reiseführer, der auf die Wege des Apostels Paulus in Griechenland führt. Verfasser sind der Religionsphilosoph Harald Seubert und der Theologieprofessor Jacob Thiessen.

      Wer regelmäßig Diakrisis liest, dem sind die Autoren Harald Seubert und Jacob Thiessen kein unbeschriebenes Blatt. Beide lehren an der Staatsunabhängigen Theologischen Hochschule Basel (STH) und führen regelmäßig Studienreisen mit biblischem Hintergrund durch.

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      Nun ist aus ihrer Feder ein Reisebegleiter für Griechenland erschienen (Februar 2018). Format und Seitenzahl belasten das Reisegepäck nur geringfügig. Doch inhaltlich wird eine Fülle an Interessantem geboten. Eingeteilt ist das Buch in vier Kapitel, die um Glossar, Bibliographie, Karten und Bildnachweise ergänzt sind.

      Einblick in das Reisen im Römischen Reich

      Das erste Kapitel umfaßt vier Seiten und gibt einen grundlegenden Einblick in das Reisen im Römischen Reich: Welche Transportmöglichkeiten hatte man? Wie weit konnte man mit dem jeweiligen Verkehrsmittel an einem Tag kommen? Wie waren die Straßen ausgebaut? Die Autoren stützen sich hier im wesentlichen auf zwei Bücher, nämlich „Reisewege in der Antike. Unterwegs im Römischen Reich", verfaßt vom klassischen Archäologen Werner Heinz (Darmstadt 2003), und „Lebensadern des Imperiums. Straßen im Römischen Reich" von Margot Klee, der früheren Leiterin der Römischen Abteilung des Museums Wiesbaden (Stuttgart 2010). Für eine vertiefende Betrachtung zu römischen Straßen seien diese beiden Bücher empfohlen; da wird sehr deutlich, daß „Alle Wege führen nach Rom" viel mehr ist als nur eine Floskel.

      Leben und Wirken des Apostels Paulus

      Das zweite Kapitel bietet eine Übersicht über Leben und Wirken des Paulus – erst in tabellarischer Form auf drei Seiten, dann als ausformulierten Text. Die Puzzlearbeit einer chronologischen Auswertung von biblischen wie außerbiblischen Quellen wird exemplarisch an Apg 18,12 vorgeführt: der dort genannte Prokonsul Titus Iunius Gallio, ein Bruder des jüngeren Seneca, ist in einer 1905 veröffentlichten, nach ihm benannten, fragmentarisch erhaltenen Inschrift erwähnt. Andere Angaben aus dieser Gallio-Inschrift ermöglichen es, Paulus' zweite Missionsreise und seinen Aufenthalt in Korinth genau zu datieren. Des weiteren werden Erkenntnisse aus Jacob Thiessens jüngster, detailreicher Publikation „Die umstrittenen Paulusbriefe – Abschriften und Fälschungen?" (Wien und Zürich 2016) bei der Rekonstruktion von Paulus' Leben und Missionstätigkeit trefflich genutzt.

      Die Wegstationen als Herzstück

      Herzstück des Reisebegleiters ist zweifellos das dritte Kapitel, zugleich das umfangreichste. Hier werden elf Orte Griechenlands beschrieben, meist mit einem direkten Bezug zu Paulus (z. B. Philippi, Thessaloniki, Beröa, Korinth, Athen), doch sind auch der Olymp und die Meteora-Klöster aufgenommen. In diesem Kontext liegen Exkurse zur griechischen Mythologie und zur griechisch-orthodoxen Kirche nahe. Die Behandlung der einzelnen Orte folgt keinem ganz strengen Schema, da es ja überall lokale Besonderheiten gibt. Wiederkehrende Unterpunkte sind jedoch: „Die Stadt und ihre Bewohner", „Paulus in dieser Stadt" und „Sehenswürdigkeiten". Man erfährt beispielsweise, dass Philippi ein „Rom im Kleinformat" gewesen ist und die Bewohner auf ihre besondere rechtliche Stellung Wert gelegt haben. So wird klar, warum Paulus im Philipperbrief das „Bürgerrecht im Himmel" betont.

      Ein weiteres Beispiel sei herausgegriffen: Korinth, eine reiche Handelsstadt, war nicht nur für ihre Sittenlosigkeit sprichwörtlich geworden, sondern auch berühmt für sportliche Wettkämpfe, die Isthmischen Spiele. Es ist also kein Zufall, wenn Paulus ausgerechnet im ersten Korintherbrief seinen geistlichen Dienst mit Vergleichen aus dem Bereich des Sports illustriert. – In ähnlicher Weise gelingt es den Autoren bei allen Orten, Verse aus den Paulusbriefen, aber auch aus der Apostelgeschichte durch Hintergrundinformationen über die Städte und ihre Einwohner in ein neues Licht zu rücken. Dies geschieht immer mit detaillierten Nachweisen und Quellenangaben, so daß man bei Interesse jeder Einzelheit noch weiter nachgehen kann.

      Wer die Bezeichnung „Reisebegleiter" sehr ernst nimmt, mag sich über die oftmalige Kürze der Unterkapitel „Sehenswürdigkeiten" wundern. Bei Olympia finden sich unter dieser Überschrift elf, bei Mykene neun, bei Epidauros gar nur sechs Zeilen Text. Hier ist greifbar, dass die Verfasser nicht nur, vielleicht nicht einmal vornehmlich, Reisende oder Organisatoren von Studienreisen zu ihrer Zielgruppe zählten. Wie das Vorwort verrät, sollen die Ausführungen zugleich eine Hilfe beim Studium der Paulusbriefe sein. Zahlreiche Informationen lassen sich im Studierzimmer mit Nachschlagemöglichkeiten besser ausschöpfen, als wenn man direkt am Ort mit dem Buch vor antiken Steinen sitzt.

      Paulus und seine Missionsreisen im historischen Kontext

      Ganz besonders gilt dies für das vierte Kapitel. Es ist ein Juwel! Auf 27 Seiten wird man sehr kenntnisreich mit der Verehrung des Dionysos vertraut gemacht. Auch wenn dieser griechische Gott – anders als Hermes und Zeus (Apg 14,12) – im Neuen Testament nicht namentlich erwähnt ist, legen die Autoren überzeugend dar, wie sehr sein Kult im Griechenland des 1. Jh. n. Chr. verwurzelt war und das Denken der Menschen beeinflußt hat. Ausführlich wird dargestellt, wie Paulus in Philippi, Thessaloniki und Korinth „Dionysos begegnet" und wie er selbst die Sprache der Mysterienkulte gebraucht. Der Platon-Experte Seubert hat aus dessen Dialogen viel Wissenswertes exzerpiert: zum Wahnsinn, in den die Anhänger des Dionysoskultes gerieten, zur Musik, die eine große Rolle spielte, und zu den hellseherischen Fähigkeiten, die der Gott verleihen konnte. Zahlreiche Fußnoten verweisen auf einschlägige Passagen im Timaios, Phaidros und der Politeia. Doch auch weitere griechische Quellen, wie Plutarch (Über Isis und Osiris), Aristoteles und nicht zuletzt die Bakchen des Euripides, werden mit großem Gewinn herangezogen. Auch aus Arbeiten des ungarischen Gelehrten Karl Kerényi, eines herausragenden Kenners der griechischen Mythologie, wird mehrfach zitert. Auf diese Weise erfährt man vieles, was in der Bibel nicht steht, aber für das Verständnis der betreffenden Bibelstellen sehr hilfreich ist.

      Auch mit dem sog. Zungenreden setzen sich die Verfasser gründlich auseinander. Es lohnt sich, diese Ausführungen zu studieren. Seubert und Thiessen gehen in die Tiefe und sparen nicht mit griechischen Fachtermini und hebräischen Zitaten. Gut verständlich ist der Beitrag dennoch auch für Laien.

      Fazit

      Fazit: Das Buch bietet auf engem Raum reiche und erhellende Fakten zu Paulus und seinen Missionsreisen durch Griechenland – und darüber hinaus. Es weckt die Lust auf vertiefende Beschäftigung und gibt interessierten Lesern in den Fußnoten die einschlägige Literatur an die Hand. Während theologische Fachleute wie Laien großen Gewinn aus der Lektüre ziehen werden, dürfte der am klassischen Touristenprogramm orientierte Reisende gut daran tun, sich zusätzlich einen Baedeker auf die Exkursion mitzunehmen. Darauf weist schon der Titel eines Reisebegleiters hin, der kein klassischer Reiseführer sein will.

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      Die hier abgedruckte Rezension des Philologen Christian Beß wurde erstveröffentlicht in der Zeitschrift "DIAKRASIS", Ausgabe Nr. 3, September 2018. DIAKRISIS erscheint vierteljährlich und wird von der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften herausgegeben. Zum Herausgeberkreis gehören:

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      Pastor Ulrich Rüß
      Prof. Dr. Edith Düsing
      Dekan i.R. Dr. Martin Holland
      Rosemarie Holland
      KR Dr. Rolf Sauerzapf
      Landesbischof (em.) Heinrich Herrmanns
      Bischof Prof. Ulrich Wilckens

       

       

      Angaben zum Buch:

      Harald Seubert, Jacob Thiessen. „Auf den Spuren des Apostels Paulus in Griechenland. Historischer, philosophischer und theologischer Reisebegleiter." Ansbach (Logos Editions) 2018, Seiten, ISBN: 978-3-945818-10-7, Pb, 17,95 Euro, geb. (Hard-cover) 24,80 Euro.

      Das Buch kann porto- und versandkostenfrei über MEDRUM bestellt werden: zur → Buchbestellung


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