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Veranstaltungen

  • Anschlag auf Utøya: Polizei hätte Attentäter beinahe erschossen

    Titel: 
    Anschlag auf Utøya: Polizei hätte Attentäter beinahe erschossen
    Quelle: 
    Spiegel
    vom: 
    27.07.11
    Zum Inhalt: 

    Oslo - Die Polizisten fürchteten, der Attentäter könnte einen Sprengstoffgürtel tragen: Das Sondereinsatzkommando der norwegischen Polizei hat den Todesschützen Anders Behring Breivik bei seiner Festnahme auf der Insel Utøya offenbar beinahe erschossen.

  • Fach Religion: Türken werben für Abmeldung

    Titel: 
    Fach Religion: Türken werben für Abmeldung
    Quelle: 
    Rheinische Post
    vom: 
    27.07.11
    Zum Inhalt: 

    Mönchengladbach (RP). Der Verweis der neunjährigen Muslimin Zeynep von einer evangelischen Grundschule in Mönchengladbach hat erste Folgen. Die Klage des Vaters, der seine Tochter vom evangelischen Religionsunterricht abmelden wollte, liegt zwar noch beim Verwaltungsgericht, dafür handelte jetzt der Türkische Elternverein. Er lässt 5000 Formulare zur Abmeldung vom Religionsunterricht drucken und auslegen.

  • Pater Klaus Mertes und die „Diskussionskultur"


    28.07.11

    Pater Klaus Mertes und die „Diskussionskultur"

    Eine Erwiderung auf ein Spiegelgespräch

    von Hubert Gindert

    (MEDRUM) „Mertes kritisiert Diskussionskultur" ist eine Nachricht in der katholischen Zeitung «Die Tagespost»  überschrieben (26.7.2011, Seite 4). Die Tagespost greift das Spiegelgespräch mit Klaus Mertes vom 24. Juli auf. Dort heißt es: „Jesuitenpater Klaus Mertes beklagt ein zunehmend aggressives Diskussionsklima in Teilen der katholischen Kirche. Es gebe mittlerweile einen Kreis von ‚pöbelnden Dunkelkatholiken’, der jede Kritik als illoyal abkanzle und von führenden Kreisen geschützt werde. Vertreter der Amtskirche verhielten sich gegenüber dieser lauten, selbstgerechten Minderheit zu nachgiebig, aus Angst davor, selbst beschimpft zu werden. Zu oft werde von oben schweigend zugeschaut, wie einige Leute in der Kirche andere immer frecher überfallen mit dem Vorwurf, sie würden die Kirche spalten, insbesondere dann, wenn sie sich in Verbänden, Gremien oder gar im Zentralkomitee der Deutschen Katholiken engagieren."

    Image

    Ein Beitrag weder zur Kultur noch Diskussion

    Was Mertes da von sich gibt, verschlägt einem fast die Sprache. „Deine Sprache verrät dich ja", könnte man erwidern. Mit „Diskussionskultur" hat dies wenig zu tun. Seine Auslassungen sind weder ein Beitrag zur „Kultur" noch zur „Diskussion". Mertes praktiziert nach der bekannten Mode „Haltet den Dieb" das, was er kritisiert: Pöbelei und Dreistigkeit. Er tut dies in der modisch gewordenen Masche des „zornigen" Wutbürgers.

    Mertes Methode der dialektischen Verdrehung

    Es ist durchaus verständlich, dass der Jesuitenpater verärgert ist, weil Katholiken feststellen, dass sie auch Rechte in der Kirche haben und zunehmend nicht mehr bereit sind, alles hinzunehmen, Illoyalität in allen Formen, wofür einige Jesuiten beispielgebend sind: Formen der Eucharistiefeier und andere Gottesdienste, die den Normen der Kirche Hohn sprechen, Religionsunterricht und Katechesen, in denen der Glaube nicht im Sinne der Kirche erläutert und den Menschen nahe gebracht wird, sondern worin fundamentale Glaubensaussagen in Frage gestellt werden. Die Reihe der begründeten Beschwerden ließe sich fortsetzen. Im Übrigen ist berechtigte Kritik nicht illoyal sondern loyal. Die dialektische Verdrehung der Begriffe bei Mertes ist durchsichtig und sie ist zu entlarven.

    Wer muß auf wen hinhören - der Papst auf den Zeitgeist oder die Gläubigen auf den Papst?

    Eine weitere unhaltbare und pauschale Behauptung von Mertes ist, man würde denen, die sich in Verbänden, Gremien und im ZDK engagieren, vorwerfen, sie würden die Kirche spalten. Es geht nicht um das Engagement, sondern um Beschlüsse und Forderungen, die sich eindeutig gegen die Lehre der Kirche und gegen das oberste Lehramt des Papstes richten. Auch hier kann man eine lange Reihe entsprechender Forderungen auflisten, angefangen von „Donum Vitae", dem Diakonat und der Priesterweihe für Frauen, Gleichstellung verschiedener Formen der Sexualität, Predigt von Pastoralassistenten in einer Eucharistiefeier, Kommunion für geschiedene Wiederverheiratete etc. etc..

    Es ist auch noch anzumerken, dass es keine „Amtskirche" gibt, sowenig es eine Kirche der Männer, der Frauen, der Jugend oder der Kinder gibt, sondern nur die eine Kirche Jesu Christi, in der alle Kleriker und Laien vereint sind.

    Schließlich wird nicht „von oben" Kritik hingenommen. Die Bischöfe wissen nur zu genau, wo und wann die Kritik „von unten", d.h. von der „lauten, selbstgerechten Minderheit" nur zu berechtigt ist.

    Der Jesuit Mertes erhofft sich vom Deutschlandbesuch „ein Zugehen" des Pagehen". Ist es nicht genau umgekehrt? Die Katholische Kirche in Deutschland sollte zuerst auf den Papst hinhören und auf ihn zugehen. Hier zeigt sich noch einmal die Arroganz dieses Jesuiten, der sich offensichtlich weit von seinem Versprechen weg bewegt hat, das er einmal beim Ordenseintritt abgegeben hat. Aber das Bild, das manche Jesuiten von einem Orden mit einer großen Vergangenheit bieten, ist heute nur mehr ein bedauernswertes Abbild des Zeitgeistes.

    _________________________________________________________

    Kongress 2011 "Freude am Glauben"

    Das Forum Deutscher Katholiken veranstaltet vom 9. bis 11. September 2011 unter Leitung von Prof. Hubert Gindert seinen 11. Kongress "Freude am Glauben". Leitthema ist: "Die Kirche und ihre Sorge für die Menschen".

    Den Eröffnungsgottesdienst mit Predigt wird der Erzbischof von Freiburg Dr. Robert Zollitsch mit den Teilnehmern in St. Bernhard feiern.

    Der Kongress findet in der Karlsruher Stadthalle statt.

    Weitere Information → www.forum-deutscher-katholiken.de/htm/kongress2011


    24.07.11 kath.net 'Lichtkatholik' Mertes und die 'pöbelnden Dunkelkatholiken'
    23.01.11 WELT Jesuitenpater verlangt neue Sexualmoral der Kirche
    26.06.10 Tagesspiegel Jesuitenpater Klaus Mertes: "Sühne muss auch wehtun"
    15.04.10 Zeit Gespräch mit Pater Klaus Mertes: "Der Zorn ist richtig"
    14.04.10 kath.net Jesuit Mertes bezeichnet Papst Benedikt als 'schwerhörig'

  • 28.07.11


    28.07.11

    Pater Klaus Mertes und die „Diskussionskultur"

    Eine Erwiderung auf ein Spiegelgespräch

    von Hubert Gindert

    (MEDRUM) „Mertes kritisiert Diskussionskultur" ist eine Nachricht in der katholischen Zeitung «Die Tagespost»  überschrieben (26.7.2011, Seite 4). Die Tagespost greift das Spiegelgespräch mit Klaus Mertes vom 24. Juli auf. Dort heißt es: „Jesuitenpater Klaus Mertes beklagt ein zunehmend aggressives Diskussionsklima in Teilen der katholischen Kirche. Es gebe mittlerweile einen Kreis von "pöbelnden Dunkelkatholiken", der jede Kritik als illoyal abkanzle und von führenden Kreisen geschützt werde. Vertreter der Amtskirche verhielten sich gegenüber dieser lauten, selbstgerechten Minderheit zu nachgiebig, aus Angst davor, selbst beschimpft zu werden. Zu oft werde von oben schweigend zugeschaut, wie einige Leute in der Kirche andere immer frecher überfallen mit dem Vorwurf, sie würden die Kirche spalten, insbesondere dann, wenn sie sich in Verbänden, Gremien oder gar im Zentralkomitee der Deutschen Katholiken engagieren." ... lesen Sie mehr...


  • 28.07.11


    28.07.11

    Pater Klaus Mertes und die „Diskussionskultur"

    Eine Erwiderung auf ein Spiegelgespräch

    von Hubert Gindert

    (MEDRUM) „Mertes kritisiert Diskussionskultur" ist eine Nachricht in der katholischen Zeitung «Die Tagespost»  überschrieben (26.7.2011, Seite 4). Die Tagespost greift das Spiegelgespräch mit Klaus Mertes vom 24. Juli auf. Dort heißt es: „Jesuitenpater Klaus Mertes beklagt ein zunehmend aggressives Diskussionsklima in Teilen der katholischen Kirche. Es gebe mittlerweile einen Kreis von "pöbelnden Dunkelkatholiken", der jede Kritik als illoyal abkanzle und von führenden Kreisen geschützt werde. Vertreter der Amtskirche verhielten sich gegenüber dieser lauten, selbstgerechten Minderheit zu nachgiebig, aus Angst davor, selbst beschimpft zu werden. Zu oft werde von oben schweigend zugeschaut, wie einige Leute in der Kirche andere immer frecher überfallen mit dem Vorwurf, sie würden die Kirche spalten, insbesondere dann, wenn sie sich in Verbänden, Gremien oder gar im Zentralkomitee der Deutschen Katholiken engagieren." ... lesen Sie mehr...


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