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  • Evangelium nach Lukas 2,22-40


    28.12.08

    Evangelium nach Lukas 2,22-40 (Sonntag in der Weihnachtsoktav, Fest der Heiligen Famille)

    Dann kam für sie der Tag der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung. Sie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn zu weihen, gemäß dem Gesetz des Herrn, in dem es heißt: Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn geweiht sein.

    Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.

    In Jerusalem lebte damals ein Mann namens Simeon. Er war gerecht und fromm und wartete auf die Rettung Israels, und der Heilige Geist ruhte auf ihm.

    Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Messias des Herrn gesehen habe.

    Jetzt wurde er vom Geist in den Tempel geführt; und als die Eltern Jesus hereinbrachten, um zu erfüllen, was nach dem Gesetz üblich war, nahm Simeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten:

    Nun läßt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden.
    Denn meine Augen haben das Heil gesehen,
    das du vor allen Völkern bereitet hast,
    ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel.

    Sein Vater und seine Mutter staunten über die Worte, die über Jesus gesagt wurden.

    Und Simeon segnete sie und sagte zu Maria, der Mutter Jesu:

    Dieser ist dazu bestimmt, daß in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird.

    Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden. Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen.

    Damals lebte auch eine Prophetin namens Hanna, eine Tochter Penuëls, aus dem Stamm Ascher. Sie war schon hochbetagt. Als junges Mädchen hatte sie geheiratet und sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt; nun war sie eine Witwe von vierundachtzig Jahren. Sie hielt sich ständig im Tempel auf und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten.

    In diesem Augenblick nun trat sie hinzu, pries Gott und sprach über das Kind zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten.

    Als seine Eltern alles getan hatten, was das Gesetz des Herrn vorschreibt, kehrten sie nach Galiläa in ihre Stadt Nazaret zurück.

    Das Kind wuchs heran und wurde kräftig; Gott erfüllte es mit Weisheit, und seine Gnade ruhte auf ihm.


  • Evangelium Weihnachtszeit


    24.12.08

    Evangelium nach Lukas 2,1-14 (Heiligabend)

    In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen.

    Dies geschah zum erstenmal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien.

    Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen.

    So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids.

    Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete.

    Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.

    In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde.

    Da trat der Engel des Herrn zu ihnen, und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu ihnen:

    Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll:

    Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr.

    Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.

    Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach:

    Verherrlicht ist Gott in der Höhe, und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade.


    25.12.08

    Evangelium nach Johannes 1,1-18 (Weihnachten)

    Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.

    Im Anfang war es bei Gott.

    Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.

    In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.

    Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfaßt.

    Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes.

    Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen.

    Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht.

    Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.

    Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht.

    Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.

    Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben,
    die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
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    Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.

    Johannes legte Zeugnis für ihn ab und rief: Dieser war es, über den ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war.

    Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade.

    Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus.

    Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.


    26.12.08

    Evangelium nach Matthäus 10,17-22 (Zweiter Weihnachtstag)

    Nehmt euch aber vor den Menschen in acht! Denn sie werden euch vor die Gerichte bringen und in ihren Synagogen auspeitschen.

    Ihr werdet um meinetwillen vor Statthalter und Könige geführt, damit ihr vor ihnen und den Heiden Zeugnis ablegt.

    Wenn man euch vor Gericht stellt, macht euch keine Sorgen, wie und was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde eingegeben, was ihr sagen sollt.

    Nicht ihr werdet dann reden, sondern der Geist eures Vaters wird durch euch reden.

    Brüder werden einander dem Tod ausliefern und Väter ihre Kinder, und die Kinder werden sich gegen ihre Eltern auflehnen und sie in den Tod schicken.

    Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehaßt werden; wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet.


    28.12.08

    Evangelium nach Lukas 2,22-40 (Sonntag in der Weihnachtsoktav, Fest der Heiligen Famille)

    Dann kam für sie der Tag der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung. Sie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn zu weihen, gemäß dem Gesetz des Herrn, in dem es heißt: Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn geweiht sein.

    Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.

    In Jerusalem lebte damals ein Mann namens Simeon. Er war gerecht und fromm und wartete auf die Rettung Israels, und der Heilige Geist ruhte auf ihm.

    Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Messias des Herrn gesehen habe.

    Jetzt wurde er vom Geist in den Tempel geführt; und als die Eltern Jesus hereinbrachten, um zu erfüllen, was nach dem Gesetz üblich war, nahm Simeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten:

    Nun läßt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden.
    Denn meine Augen haben das Heil gesehen,
    das du vor allen Völkern bereitet hast,
    ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel.

    Sein Vater und seine Mutter staunten über die Worte, die über Jesus gesagt wurden.

    Und Simeon segnete sie und sagte zu Maria, der Mutter Jesu:

    Dieser ist dazu bestimmt, daß in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird.

    Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden. Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen.

    Damals lebte auch eine Prophetin namens Hanna, eine Tochter Penuëls, aus dem Stamm Ascher. Sie war schon hochbetagt. Als junges Mädchen hatte sie geheiratet und sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt; nun war sie eine Witwe von vierundachtzig Jahren. Sie hielt sich ständig im Tempel auf und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten.

    In diesem Augenblick nun trat sie hinzu, pries Gott und sprach über das Kind zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten.

    Als seine Eltern alles getan hatten, was das Gesetz des Herrn vorschreibt, kehrten sie nach Galiläa in ihre Stadt Nazaret zurück.

    Das Kind wuchs heran und wurde kräftig; Gott erfüllte es mit Weisheit, und seine Gnade ruhte auf ihm.


    04. Januar 2009, 2. Sonntag in der Weihnachtszeit

    Evangelium nach Johannes 1,1-18

    Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.

    Im Anfang war es bei Gott.

    Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.

    In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.

    Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfaßt.

    Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes.

    Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen.

    Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht.

    Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.

    Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht.

    Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.

    Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben,
    die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.

    Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.

    Johannes legte Zeugnis für ihn ab und rief: Dieser war es, über den ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war.

    Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade.

    Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus.

    Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.

  • Die heilige Nacht - Die schönsten Weihnachtsgeschichten


    Die heilige Nacht - Die schönsten Weihnachtsgeschichten

    Herausgegeben von Hermann Multhaupt

    Hermann Multhaupt präsentiert eine Sammlung von Geschichten, Gedichten und Liedern zur Vorweihnachts- und Weihnachtszeit.

    ImageGeschichten und Beiträge in diesem Buch sind thematisch geordnet: von St. Martin über Advent mit St. Barbara und St. Nikolaus, Weihnachten und Neujahr bis zu Dreikönige.

    In bildreichen und anrührenden Worten verkünden sie die weihnachtliche Botschaft vom Frieden und die Hoffnung auf Rettung.

    Die umfangreiche Sammlung ist aufwendig und liebevoll mit Vignetten gestaltet.

    Ein Geschenk voller Poesie.

    Gebundene Ausgabe, 400 Seiten, 12,50.-

     

    Erhältlich beim Christlichen Buchversand Media Maria, einem Buchversand für katholische Bücher, der auch einen Teil überkonfessioneller Bücher im Sortiment hat. Bestellung Internet -> Die heilige Nacht

    Kontaktdaten:

    Media Maria
    Christlicher Buchversand
    Adolf-Kolping-Str. 7
    89257 Illertissen

    Tel. + 49(0)7303/ 171451
    Fax + 49(0)7303/ 928955
    www.media-maria.de
    e-mail: media-maria

  • Menschenrechte von Christen - Ein passendes Shirt für Volker Beck?

    26.12.08

    Menschenrechte von Christen - Ein passendes Shirt auch für Volker Beck?

    (MEDRUM) Volker Beck, Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90/ Die Grünen, meldet sich immer wieder zu Wort, wenn es um Menschenrechte geht. In der Diskussion über Menschenrechte in Tibet präsentierte er dieses Jahr ein T-Shirt, das vor der Olympiade in China entworfen wurde. Es könnte als Vorbild dienen, um für die Menschenrechte von Christen einzutreten, die zur größten Gruppe weltweit verfolgter Menschen gehören und erst kürzlich durch das Magazin "Q-rage" für deutsche Schulen diskriminiert wurden.

    Image"Human Rights" und die Übersetzung in Chinesischen Schriftzeichen waren die Markenzeichen auf einem T-Shirt, das Volker Beck werbewirksam im Bundestag feilbot (Bild links). Er nutzte dazu die Aktuelle Stunde des Parlamentes zu Menschenrechten in Tibet am 10.04.08 im Vorfeld der Olympiade in China.

    Das angepriesene Shirt konnte über die Homepage von Volker Beck bestellt werden. Sein Einfall diente nebenbei den Interessen von Homosexuellen, denn vom Kaufpreis gingen automatisch 4,- Euro direkt als Spende an die "Hirschfeld-Eddy-Stiftung". Diese Stiftung, in der Volker Beck als führender Kopf erscheint, wurde gegründet, um insbesondere Verteidiger von Rechten der Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender zu unterstützen. Nach Angaben der Stiftung wird in 85 Staaten Homosexualität heute noch strafrechtlich verfolgt, in einigen Ländern der islamischen Welt sogar mit Todesstrafe bedroht.

    Verfolgung und Bedrohung ist weit mehr noch ein weltweites, tragisches Schicksal für Christen, die wegen ihres Glaubens diskriminiert und verfolgt werden, wie besonders die dramatische Lage von Christen im Irak, aber auch in anderen Ländern aus dem islamischen Kulturkreis zeigt. Unterdrückung, Überfälle, Morddrohungen und Morde sind an der Tagesordnung. Und selbst in Deutschland werden Christen diskriminiert, wie dies zuletzt im staatlich geförderten Magazin "Q-rage" für deutsche Schulen und im Begleitbrief des Präsidenten der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) geschehen ist. In "Q-rage" wurde behauptet, Evangelikale würden verfassungsfeindliche Ideologien verbreiten. Im Empfehlungsschreiben des Präsidenten der BpB, der sich zwischenzeitlich von Artikel  und Begleitschreiben distanziert hat, wurden evangelikale Christen mit Islamisten verglichen. Der Träger des Magazins "Aktion Courage e.V." hält jedoch dem Anschein nach unverändert an der diffamierenden Darstellung des Artikels "Die evangelikalen Missionare" fest. Auf seiner Internetseite präsentiert er die irreführenden und desinformierenden Parolen von "TAZ" und "Spiegel". Wie der MEDRUM-Artikel "Zweierlei Maß" aufgezeigt hat, stellte sich auch Volker Beck nicht an die Seite diskriminierter Christen, sondern identifizierte sich stattdessen mit dem abwegigen "Spiegel"-Vorwurf an die Evangelische Allianz, sie würde als mächtige Lobby im "heiligen Zorn" einen "Kreuzzug gegen zwei Schüler" führen.

    Ganz auf dieser Linie hat sich Volker Beck nun vor einigen Tagen an die Bundesregierung mit einer Anfrage gewandt, die sich gegen evangelikale Christen richtet. Er stellt sich damit in der Kontroverse nicht nur an die Seite der Diskriminierer, sondern will die Kritik an dem Artikel im professionell aufgemachten Magazin für Schüler offenbar in Mißkredit bringen und diese Debatte zugleich für die Interessen des Vereines "Lesben- und Schwulenverband e.V. (LSVD)" nutzen. So dient seine Anfrage nicht nur dem Ziel, seine Position gegen den Protest der Evangelischen Allianz zu untermauern, sondern zugleich auch dem Zweck, eine Initiative "Schwul ohne Rassimus" zu unterstützen, die nach dem Strickmuster der Aktion "Schulen-ohne-Rassismus" für Schulen konzipiert ist.

    Image

    Anstatt den Protest der Evangelischen Allianz gegen die Diskriminierung evangelikaler Christen nun ausgerechnet dafür zu benützen, eine weitere "Schwulen"-Initiative zu unterstützen, wäre es vielmehr und gerade jetzt angebracht, gegen Diskriminierung und Verletzung der Menschenrechte von Christen auch für die Schulen ein Zeichen zu setzen. Aber es wäre wohl unrealistisch von Volker Beck als Menschenrechtssprecher der Grünen zu erwarten, dass er - nach dem Vorbild seiner Aktion für Menschenrechte in Tibet und seiner Unterstützung der Initiative "Schwul ohne Rassismus" - eine Sprecherrolle für eine Aktion "Christ ohne Rassismus" übernehmen würde.

    Mit einer Initiative für ein Shirt "Christ ohne Rassimus" könnte Beck indes "Courage" zeigen. Es wäre angesichts des Zwielichts, in das sich "Q-rage" begeben hat, eine Initiative, die ihm und der Aktion "Schulen ohne Rassismus" gut zu Gesicht stehen würde und der Ausgewogenheit politischer Bildung dienen könnte. Es wäre eine "AKTIONCOURAGE", die eine wichtige Lücke füllen würde. Sie könnte nebenbei auch tatkräftige Hilfe leisten, wenn  vom Kaufpreis ein bestimmter Betrag direkt als Spende für verfolgte Christen im Irak und ihre Menschenrechte bestimmt wäre. Ob dies ein passendes Shirt für Volker Beck wäre, ist allerdings eine offene Frage, die ihm wohl noch nicht gestellt wurde, einem aber förmlich auf der Zunge liegt: Wie wär's mit einem Shirt "Christ ohne Rassimus", Herr Bundestagsabgeordneter?

  • Überraschung für Familie Dudek am Heiligabend


    26.12.08

    Überraschung für Familie Dudek am Heiligabend

    Eine ungewöhnliche Weihnachtsgeschichte

    (MEDRUM) Familie Dudek aus Herleshausen gehört zu den Familien, die unter dem staatlichen Dogma leiden, dass Schulbildung in Deutschland nur in staatlich anerkannten öffentlichen Schulen vermittelt werden darf. Beide Elternteile wurden im Sommer dieses Jahres zu 3-monatigen Gefängnisstrafen verurteilt, weil sie sich diesem staatlichen Gebot aufgrund ihres christlichen Gewissens nicht unterwarfen und ihre Kinder statt staatlichen Schulen ihrer Familienschule anvertraut hatten. Unmittelbar vor dem Weihnachtsfest bescherte ihnen der Postbote nun eine Überraschung.

    Heiligabend ist kein Tag, an dem bei Familie Dudek Geschenke ausgepackt werden. Weihnachten wird bei Dudeks nicht gefeiert, weil sie den Bräuchen und Traditionen, mit denen das Weihnachtsfest üblicherweise begangen wird, kritisch gegenüberstehen. Eine Postsendung, mit deren Eintreffen sie dieses Jahr nicht mehr rechneten, machte ihnen jedoch vor dem Weihnachtstag ein unerwartetes Geschenk. Am 24. Dezember wurde Familie Dudek nämlich ein Schreiben besonderer Art zugestellt. Es kam aus Frankfurt, dem Sitz des Oberlandesgerichtes (OLG), das für die Entscheidung über ihren Revisionsantrag zuständig ist. Nach Öffnen der Postsendung konnten sie schwarz auf weiß lesen, dass das OLG Frankfurt mit Datum vom 4. Dezember ihrer Revision gegen das Urteil des Landgerichtes Kassel stattgegeben hat.

    Das Landgericht hatte die Eltern Dudek im Juli dieses Jahres in einer Berufungsverhandlung auf Antrag des Staatsanwaltes zu jeweils 3 Monaten Gefängnisstrafe mit der Begründung verurteilt, dass sie ihre Kinder hartnäckig der Schulpflicht entzogen hätten, weil sie diese ohne Genehmigung des Schulamtes in ihrer Familienschule über viele Jahre zuhause selbst unterrichtet hatten. Die Dudeks waren deswegen durch das Amtsgericht Eschwege zu Geldstrafen in Höhe von jeweils 60 Tagessätzen verurteilt worden. Dagegen legte der Staatsanwalt jedoch Berufung ein, weil ihm die Geldstrafe als zu milde erschien. Im Bundesland Hessen können Verstöße gegen die Schulpflicht im Gegensatz zu den meisten anderen Bundesländern auch mit bis zu 6 Monaten Gefängnisstrafe  geahndet werden. So plädierte der Staatsanwalt vor dem Landgericht Kassel für 3-monatige Gefängnisstrafen. Dass ihr Sohn Jonathan für den Erwerb des Realschulabschlusses für vier Monate die öffentliche Schule besucht hatte und am Ende des Schuljahres zusammen mit einer Mitschülerin sogar als Schulbester geehrt wurde, fiel nicht in die Waagschale. Das Landgericht Kassel folgte mit seiner Entscheidung dem Antrag des Staatsanwaltes und verhängte gegen Jürgen und Rosemarie Dudek die geforderten Gefängnisstrafen. Es hielt das Vergehen der Dudeks für einen besonders schweren Fall. MEDRUM berichtete mehrfach über diesen Fall.

    Das Urteil des Landgerichtes ist nun mit dem Beschluss des OLG Frankfurt aufgehoben. Dudeks hatten mit Hilfe ihrer Anwälte Revision gegen das Urteil eingelegt. Sie fühlten sich insbesondere durch die Art und Weise wie die vorherigen Urteile zustande kamen und durch das Strafmaß nicht gerecht behandelt. Sie konnten sich eigentlich nicht vorstellen, dass dies einer sorgfältigen Überprüfung in unserem Rechtstaat standhalten würde und setzten ihre Hoffnung auf den jetzt erfolgreichen Revisionsantrag. Jürgen Dudek kommentierte die Aufhebung des Urteils durch das OLG Frankfurt gegenüber MEDRUM mit den Worten: "Die denkwürdige Post hat uns alle in ein Dankgebet zu unserem himmlischen Herrn einstimmen lassen."

    Nach dem Beschluss des OLG Frankfurt ist die ganze Sache aufgehoben und an ein anderes Landgericht zur nochmaligen Verhandlung zurückverwiesen worden.  Das OLG hat diese Entscheidung getroffen, weil es Gründe für zahlreiche Beanstandungen sah. Beanstandet wurden sowohl die Arbeit des Amtsgerichtes mit dessen Urteil vom 2. Mai 2007, als auch die Arbeit der Staatsanwaltschaft sowie schließlich auch die Arbeit des Landgerichtes Kassel. Hervorgehoben wurde, dass die erstmalige Verurteilung nicht dermaßen ausreichend begründet worden sei, dass eine Berufung durch die Staatsanwaltschaft allein auf das Strafmaß hatte beschränkt werden dürfen. Tatsächlich bedeutet diese Feststellung, dass eine solche Berufungsbeschränkung gar nicht erst durch das Landgericht hätte angenommen werden dürfen. Es sei auch nicht rechtens gewesen, eine Pauschalstrafe auszusprechen und dabei die Verstöße für die schulpflichtigen Kinder alle in einen Topf zu werfen, erläuterte Jürgen Dudek den Beschluss des Oberlandesgerichtes. Die Verstöße hätten vielmehr für jeden Einzelfall beurteilt werden müssen. Der Beschluss des OLG muss in seinen Einzelheiten noch ausgewertet werden, um genau ermessen zu können, was daraus im Einzelnen konkret abgeleitet werden kann.

    Die große Anspannung, unter der die Familie in den letzten Monaten stand, ist jedenfalls jetzt erst einmal gewichen. Die Befürchtungen, bald mehrmonatige Gefängnisstrafen antreten zu müssen, werden zumindest vorerst noch keine Realität. Neue Hoffnung, Hoffnung auf Gerechtigkeit und Toleranz ihrer persönlichen Haltung, die von ihrer individuellen, christlichen Gewissensverantwortung gegenüber ihren Kindern geprägt ist, ist in der Familie entstanden. Sie geht mit dem Gefühl tiefer Dankbarkeit einher. Auch wenn Dudeks Weihnachten nicht im üblichen Sinne feiern, hatten sie zum diesjährigen Weihnachtsfest dennoch Grund zu großer Freude. "Gott erhört wahrhaftig Gebet - jedoch Schritt für Schritt, und nach Seinem Zeitplan. Wir danken dem HERRN.", so Jürgen Dudek zu MEDRUM über das frohe Ereignis:


    MEDRUM-Artikel -> Eltern müssen dem Schulamtsdirektor mehr gehorchen als Gott


     

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