Trotz Demo für alle: Winfried Kretschmann vor Guido Wolf


04.03.16

Trotz Demo für alle: Winfried Kretschmann vor Guido Wolf

Neue ARD-Umfrage bestätigt deutliche Gewinne für die Grünen und herbe Verluste für CDU und SPD

(MEDRUM) Wie die neueste Wahlumfrage der ARD für die Landtagswahl in Baden-Württemberg zeigt, müssen CDU und SPD mit erheblichen Verlusten bei der Landtagswahl am 13. März rechnen.

Winfried Kretschmann liegt weiterhin im Aufwärtstrend. Die Grünen können von einem deutlichen Stimmenzuwachs ausgehen im Vergleich zur Landtagswahl 2011. Laut ARD-Umfrage kann Kretschmann jetzt mit mehr als 30 Prozentpunkten rechnen. Die CDU mit ihrem Spitzenkandidaten Guido Wolf droht hingegen eine herbe Wahlschlappe. Ihr Stimmenanteil könnte sogar unter 30 Prozent sinken. Die Christdemokraten wären dann nicht mehr stärkste Partei, sondern die Grünen unter Führung von Winfried Kretschmann. Dennoch kann Grün-Rot nicht damit rechnen, die Regierungskoalition fortzusetzen. Denn die SPD käme nur noch auf einen Stimmenanteil von weniger als 15 Prozentpunkten. Kretschmann müsste also versuchen, eine Ampelkoalition zusammen mit der SPD und FDP zu bilden oder eine große Koalition mit der CDU eingehen. Die CDU fände sich dann allerdings in der Rolle des kleineren Koalitionspartners wieder. Eine Wiederwahl von Winfried Kretschmann wird immer wahrscheinlicher. Die Demo für alle hat demnach für den Wahlausgang nur geringes Gewicht.


Leserbriefe

Zeitpunkt der Erhebungen

Man muß bedenken, daß die Befragungen zu der Wahlumfrage vor der Beck-Drogenaffaire gemacht wurde, dieses Ereignis also noch keinen Einfluß auf das Ergebnis haben konnte. Das dürfte dann bei kommenden Prognosen schon Spuren hinterlassen, offenbart es doch mal wieder die Wahrheit, daß es sich im eine padöphile Junkiepartei handelt.

Demo für Alle ist weit mehr

Ich kann mir nicht vorstellen, wie „Demo für Alle“ die politischen Gewichte beeinflussen könnte. Von den Medien nach Möglichkeit ignoriert oder immer wieder ganz bewusst vorgeführt und falsch verstanden fehlt es der Initiative auch an Rhetorikern. Redebegabte, die das Bild von Familie progressiv, selbstbewusst und auch provokant in die Öffentlichkeit tragen fehlen. Luther sprach von dem kleinen Häuflein, das unter dem Kreuz liegt und sich mit der Welt und dem Widersacher herumschlägt, das verlacht, geschmäht und verschrieen ist. Und gerade deswegen hängt von der Initiative sehr viel ab, was über das rotgrüne Parteienspektrums weit hinaus geht, weil die Rechte von Familie gesamtgesellschaftlich infrage gestellt sind. Demo für Alle bildet daher einen Stolperstein für diejenigen, die an der Vernachlässigung der Urgemeinschaft mitwirken und somit die Zukunft unserer Landes auf’s Spiel setzen. Demo für Alle ist für mich nicht abhängig von politischen Strömungen und Programmen sondern zielt auf das Verantwortungsbewusstsein eines jeden Bürgers, für den Familie nicht nur ein Leistungsträger für den Arbeitsmarkt darstellt.