Michael Diener vertraut Merkels Politik und erklärt: "Dafür stehe ich mit ein!"


17.10.15

Michael Diener vertraut Merkels Politik und erklärt: "Dafür stehe ich mit ein!"

CDU-Politiker starteten in change.org einen Unterstützungsbrief für die Asylpolitik von Angela Merkel

(MEDRUM) Der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, Michael Diener, vertraut der Asylpolitik von Angela Merkel. Diener hat sich einer Petition angeschlossen, die der Bundeskanzlerin Unterstützung ihrer Politik und volles Vertrauen versichert.

Auszug aus der Vertrauensbekundung in einem"Petitionsbrief an: Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel", gestartet im Internetportal change.org:

"Mit Blick auf die in Europa äußerst ungleiche Verteilung der Lasten in der Flüchtlingskrise vertrauen wir Ihnen und Ihrer politischen Erfahrung eine gemeinsame europäische Lösung durchzusetzen."

"Es ist gut zu wissen, dass wir mit Ihnen eine starke Bundeskanzlerin haben, die sich in dieser schwierigen Lage, den ethischen Herausforderungen stellt und lösungsorientiert unser Land und Europa durch die Krise lenkt. Wir vertrauen Ihrer Politik, Ihrem Handeln und wollen Ihnen hiermit unsere Unterstützung aussprechen - gemeinsam schaffen wir das!"

Auf seiner facebook-Seite, auf der Michael Diener eine Verknüpfung zu dieser Petition eingebettet hat, erklärt der Allianzvorsitzende: "Dafür stehe ich mit ein!"

Diener hat mit seiner Position eine recht kontroverse Diskussion auf seiner facebook-Seite angestoßen, an der er sich auch selbst beteiligt. Ein Diskutant kritisiert den Petitionsbrief: "Die Petition halte ich für inhaltsleer - halt politische Allgemeinplätze." Diener entgegnet darauf: "Nicht inhaltsleerer als dieses Statement." Ein anderer Kritiker der Petition stellt fest: "Uns gehen die Resourcen aus... ". Diener erwidert darauf die Frage: "UNS????". Neben kritischen Stimmen spiegelt Dieners facebook-Seite auch viel Zustimmung zu seiner Position wider. So meint ein facebook-Freund: "Jeder neue Mitbürger ist eine Chance für Deutschland und hat eine solche verdient!"

Nicht jeden Diskussionsbeitrag duldet Diener. So hat er einen Hinweis auf eine kritische Predigt, die ein evangelischer Pfarrer aus Riedlingen publiziert hat, aus seiner facebook-Seite entfernt. Diener dazu: " Jeder Hinweis in meinem Post, der auf sogar rechtsstaatlich belangbare Verführer von Menschen hinweist, wird gelöscht."

Zur facebook-Seite von Michael Diener: www.facebook.com/michael.diener

Gestartet wurde die Petition von Henryk Wichmann (CDU), Mitglied des Landtages (MdL) und Stellv. Vorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag von Brandenburg. Zur Petition: Change.Org - Petitonsbrief an Angela Merkel

Michael Diener gehört zu den Kandidaten, die sich für die Wahl des Rates zur EKD haben aufstellen lassen. Er gehört zur Evangelischen Kirche in der Pfalz und ist im Hauptamt Präses des Gnadauer Gemeinschaftsverbandes, einem eingetragenen Verein, in dem sich Gemeinschaftsverbände und Werke zusammengeschlossen habe, die "innerhalb der evangelischen Landeskirchen und darüber hinaus durch Gemeinschaftspflege und Evangelisation die Anliegen des biblisch-reformatorischen Pietismus vertreten" wollen.

Der Petitionsbrief an Angela Merkel kann als Gegeninitiative zu einer Petition betrachtet werden, die sich an den Deutschen Bundestag wendet und die Abwahl von Angela Merkel als Bundeskanzlerin fordert. Diese Petition ist ebenfalls im Internetportal change.org abrufbar. Weitere Information: → Petition zur Abwahl der Bundeskanzlerin Merkel


16.10.15 Kubicki: "Die Gefühlslage wird sein: Merkel muss weg, die hat uns das eingebrockt" FOCUS
16.10.15 Kosten von bis zu 30 Milliarden Euro, jedes Jahr WELT
16.10.15 Europa lässt Merkel im Regen stehen - und könnte sie so zur Kurskorrektur zwingen FOCUS
16.10.15 Die Osteuropäer lassen Angela Merkel eiskalt abblitzen WELT
16.10.15 EU stellt Türkei in Flüchtlingskrise Milliardensummen in Aussicht FAZ
16.10.15 Merkel stellt Milliarden für Türkei in Aussicht FOCUS
15.10.15 Flüchtlingskrise: Seehofer warnt vor "grandiosem Scheitern" Deutschlands Spiegel
14.10.15 Magdeburgs OB tritt wegen Asylpolitik aus SPD aus WELT
14.10.15 Caritas warnt vor Kältetod am Lageso Tagesspiegel
14.10.15 Turbulente Fraktionssitzung: In der CDU wächst die Kritik an Merkels Flüchtlingspolitik FAZ
14.10.15 "Regierungsabwahl" – Merkel kämpft mit eigener Fraktion WELT
13.10.15 Zeltstädte werden für Flüchtlinge zur Frost-Falle WELT
12.10.15 Was ist das für ein Land, Frau Merkel? FAZ

Leserbriefe

Ergebenheitsadresse macht Diener zum idealen Kandidaten

Es ist ja nicht falsch jemanden zu stärken, aber doch nicht so, dass man ihn in einem verhängnisvollen Weg bestätigt.

Bei christlichen Werten, die ein Michael Diener vertreten sollte, denke ich zum Beispiel an Wahrhaftigkeit, wozu gehört keine falschen Hoffnungen zu wecken, die dann dazu führen, dass sich Menschen auf gefahrvolle Reiseabenteuer einlassen, bei denen sie unter Umständen den Tod finden. Wer das tut, wird mitschuldig. Zur Wahrhaftigkeit gehört auch alle Schönfärberei ebenso wie Durchhalteparolen, die ohnehin keiner glaubt, zu unterlassen und negative Meldungen über Vorfälle in Flüchtlingskreisen nicht zu unterdrücken. Durch die vielfältigen Vernetzungen erfahren die Menschen im Lande auch so von diversen Vorfällen, die sie aus politischen Gründen besser nicht wissen sollten, weil sie einen Vorgeschmack auf das geben könnten, was uns möglicherweise noch bevorsteht.

Die Kanzlerin, die sich in fatalistischer Weise auf die Aussage “da kann man nichts machen” und in unfruchtbare, dafür aber um so wortreichere Politikerrunden zurückzieht, erweckt den Eindruck, dass es ihr entweder darum geht, gegen jede Vernunft ihre höchstpersönlichen Träume von einer besseren Welt zu verwirklichen und dabei auch ihr Land drangibt oder ob sie gehalten ist, irgendwelche geopolitischen Ziele zu verfolgen, mittels derer die Welt umstrukturiert werden soll, wonach wir auch unser eigenes Land nicht mehr wiedererkennen werden. Zu alledem hat sie kein Mandat, denn sie hat versprochen Schaden vom Deutschen Volk abzuwenden.

Angela Merkel ist nicht das, was ihr in der Ergebenheitsadresse mit einschmeichelnden Worten gesagt wird. Dass sich Michael Diener dem angeschlossen hat, spricht für sich und macht ihn damit zu einem idealen Kandidaten für den Rat der EKD.

DEA noch meine Heimat?

Michael Diener entsetzt mich mehr und mehr. Wo lebt er eigentlich? Bestimmt nicht neben einem Asylantenheim. Geradezu unverschämt finde ich seine Meinung über den Pastor, der eine kritische Predigt gehalten hat. Nun, da ist es doch klar: er löscht alle, die eine andere Meinung haben.

Meinungen wie "Jeder neue Mitbürger ist eine Chance für Deutschland und hat eine solche verdient!" gehen doch völlig an dem vorbei, was die Realität zeigt. Ja, jeder Verfolgte soll bei uns Asyl bekommen. Ob er dann ein neuer Mitbürger ist, das ist noch nicht klar. Aber das ist eine andere Sache.

Leider habe ich schon öfter bei M.D. gemerkt, dass er keine andere Meinung duldet. Zuerst war ich da entsetzt, weil ich das nicht von ihm erwartet habe. Ich kann der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA) nur raten: sucht einen neuen Vorsitzenden. Jemand, der sich so einseitig politisch positioniert und andere gleich in die "rechte Ecke" stellt, der zerstört den Gedanken der Evangelischen Allianz, ja er spaltet sie. Dass es Leute aus der CDU gibt, die gehorsamst ihrer Frau Merkel zustimmen, das ist ja noch normal. Es gibt eben auch da andere.

Ich persönlich habe früher immer zu Frau Merkel gehalten, wenn andere auf sie geschimpft haben. Auch sehe ich immer noch: sie ist sehr fleißig und ich bin sicher, sie bereichert sich nicht privat. Aber was sie jetzt in Gang gesetzt hat, das geht nicht. Nein: wir schaffen es nicht!!! Zumal weder die Bundeskanzlerin, schon gar nicht Herr Diener, da etwas beitragen zum Schaffen. Da werden Menschen aus ihrer Wohnung gekündigt, damit Flüchtlinge einziehen können. Und sehr bald wird der Bürger wieder vermehrt zur Kasse gebeten. Wieviel Flüchtlinge hat denn M.D. in seiner Privatwohnung aufgenommen? Ich weiß nicht, wie lange die DEA noch meine Heimat ist.

Die Lösung der ethischen Herausforderungen

Wenn Diener von den "ethischen Herausforderungen" spricht, die die Kanzlerin "lösungsorientiert" in Europa in die Hand nimmt, dann möchte man ihn zum Leopoldplatz in Berlin Wedding führen, wo heute über Kilometer hinweg "Allahu Akbar" zu hören war. Eine kleine aber lautstarke Gruppe von Moslems verkündete, umringt von Polizisten, die Scharia über Berlin. Hier wurden die ethischen Herausforderungen lösungsorientiert in die Hand genommen, direkt vor der Haustür der Kanzlerin und den auf den Bürgersteigen liegenden Drogis.

Der ehemalige SPD-Bürgermeister von Berlin Neukölln Buschkowsky hat vor Tagen noch einmal eindringlich gewahrt, dass jetzt die IS-geschulten "Missionare" nach Deutschland kommen, um uns das Heil ihrer Werteordnung zu bringen.

Beschämender Umgang mit Sorgen der Bürger

Wie schlecht muss es um die Politik stehen, wenn jetzt eine Petition gestartet wird, die das Vertrauen in die Politik Merkels stärken soll? Der Realitätsverlust hat mittlerweile Formen angenommen, die bislang unbekannt waren. Es geht nicht mehr um das Wohl des Landes und seiner Bürger. Ihr Amtseid wurde mehrmals gebrochen und niemand wagt den Vorstoß der Anklage. Angela Merkel und ihre Genossen haben ein Klima geschaffen, dass sich stetig dem Klima der ehemaligen DDR annähert. Freie Meinung, demokratisches Miteinander und das Wohl eines ganzen Landes werden mit Füßen getreten. Wenn die Polizei nicht mehr in der Lage ist, die innere Sicherheit unseres Landes sicherzustellen (Bremen ist bereits am Limit), die Polizeigewerkschaft bereits von "starker Gefährdung" spricht, ist es beschämend und unchristlich zugleich, die Sorgen der Bürger dieses Landes mit Füßen zu treten. Merkel hat beizeiten dafür gesorgt, dass eventuelle Nachfolger verschwunden sind. Wir haben nun Politiker, die bereit sind, aus Sorge um ihre eigenen Pfründe ein Land zu opfern. Michael Dieners Umgang mit Kritik ist daher unchristlich und spiegelt kommunistische Verhaltensweisen.

Diener dient sich an....

Michael Diener hat schon lange den Pfad biblischer Grundlagen verlassen. Er hat sich zum linkstheologischen Sprecher der DEA gemacht und dies auch mehrfach mit fatalen Fehleinschätzungen bekundet.

Warum Diener dies alles macht war mir lange schleierhaft, nachdem aber seine Wunschkandidatur für die EKD bekannt wurde, schließt sich der Kreis. Werbung in eigener Sache könnte man es höflich nennen. Dass wir die brutalste Christenverfolgung aktuell haben, gerade durch den Islam, ist ihm völlig schnuppe, kein Wort dazu.

Wie lange will der geschäftsführende Vorstand der DEA diesem privaten Treiben des Herrn Diener auf Kosten der evangelikalen Christen noch zuschauen?

Zur "Dienerei"

Wie wird diese "Dienerei" nur enden? - Jesus sagt: "Kann auch ein Blinder einem Blinden den Weg weisen? Werden sie nicht alle beide in die Grube fallen?"