Massenprotest gegen Einführung homosexueller Lebenspartnerschaften in Rom


23.06.15

Massenprotest gegen Einführung homosexueller Lebenspartnerschaften in Rom

Hunderttausende demonstrierten in der italienischen Hauptstadt für die Familie und gegen Gender - in Stuttgart kamen mehr als 4.000 zur Demo für alle

(MEDRUM) In Rom protestierten am Samstag Hunderttausende Italiener gegen die rechtliche Einführung homosexueller Lebensgemeinschaften. Die TAZ meint, das sei nicht mehr der Mainstream.

Hunderttausende Menschen kamen zur Demonstration gegen Ehe für alle und Gender-Erziehung

ImageItalien gehört zu den europäischen Ländern, in denen es keine Möglichkeit gibt, eine rechtlich anerkannte homosexuelle Lebenspartnerschaft abzuschließen. Das will die italienische Regierung ändern und eine Lebenspartnerschaft für Homosexuelle einführen. Dagegen erhob sich am Samstag in Rom massenhafter Protest, der sich für die natürliche Familie und gegen Gender formierte (Bild links). Die Veranstalter selbst sprachen von bis zu einer Million Demonstranten.

Die Zeitung La Stampa berichtet dazu unter der Überschrift: „In piazza per il Family day: ‚No a unioni civili e gender’ ”

Die TAZ bezieht gegen die Demonstranten Stellung und schreibt dazu: "Äußerst machtvoll präsentierten sich Italiens konservative Katholiken. Hunderttausende Menschen kamen zu ihrer Demonstration gegen die Ehe für alle und Gender-Erziehung, obwohl weder die Bischöfe noch die Rechtsparteien die Mobilisierung besonders unterstützt hatten. ... Doch Mainstream ist, Gott sei Dank, dieses klerikal-konservative Italien nicht mehr."

Über 4.000 Teilnehmer bei Demo für alle in Stuttgart

Auch in Stuttgart wurde wieder für die Famlie und gegen Gender demonstriert. Dort versammelten sich am Sonntag nach Polizeiangaben etwa 4000 Demonstranten bei einer weiteren Demo für alle, um gegen die Pläne der grün-roten Landesregierung zu demonstrieren, durch Bildungs- und Aktionspläne sexuelle Vielfalt zu fördern. Medienberichten zufolge konnten die Veranstalter der Gegendemo nur etwa 250 Teilnehmer verzeichnen, die sich zum Teil aggressiv gegenüber der Polizei verhielten. Die Koordinatorin der Demo, Freifrau Hedwig von Beverfoerde, die der Initiative Familienschutz der Zivilen Koalition e.V. angehört, freute sich, dass sich bei der jetzigen Demo deutlich mehr Teilnehmer als bei der letzten Demo im April versammelten. Sie sprach von einer Rekordbeteiligung von 4.600 Teilnehmern. Das Internetschwulenmagazin queer.de schrieb dazu: "Die Initiative Familienschutz mobilisiert immer mehr Menschen mit ihren Protesten." Wie die Südwestpresse berichtet meinte Beverfoerde: "Die Landesregierung soll sich warm anziehen, wenn sie weiter Volkes Stimme ignoriert." Wie MEDRUM berichtete, hatten 2014 fast 200.000 Bürger mit einer Petition gegen die grün-roten Bildungspläne protestiert mit der Forderung: "Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens."


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Leserbriefe

Medien gegen Abweichlertum

Wenn heute morgen sich Deutschlandradio Kultur des Themas angenommen hat (Redaktion: Sendebeitrag zur Debatte um sexuelle Vielfalt: Warum polarisiert die Debatte über sexuelle Vielfalt so sehr?), dann ist dies vor allem den Demos der Tausenden in Stuttgart zu verdanken. Die Medien können den Widerstand der Familien nicht so verdrängen, wie es die grüne Politik gerne hätte.

Aber natürlich war man in der Sendung auch bemüht, abweichlerischen Gedanken vom politischen Mainstream entgegen zu wirken. Und so wurde hier eine Professorin aufgeboten, die bitte schön genau das bestätigte, was wir in Formeln und Phrasen schon seit Jahren von der Politik kennen. (Familie ist nur eine Ordnungsvorgabe der Vergangenheit, wir sind doch alle Menschen und jeder sollte das Recht haben.. und überhaupt geht es gar nicht um Sex sondern um menschliche Freiheit….)

So eingeschlossen von den Denkschienen der Selbstverwirklichung ist es sehr schwer einen freien Gedanken überhaupt ins Spiel zu bringen, Gedanken die sich um die Zukunft unseres Landes und die soziale Kompetenz unserer Kinder drehen müssten.

Ergänzung der Redaktion:

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